Bye, bye Switzerland…!

Nach acht Tagen am Stausee von Zeuzier verlassen wir nun diesen magistralen Ort, obwohl wir beide noch mindestens zehn Wochen hier oben verweilen könnten. Zu diesem Umstand trägt nicht nur die umwerfende Sicht auf die Walliser 4000er bei, sondern insbesondere der geniale, orange-graue Fels und die anspruchsvolle Kletterei durch fette Überhänge, wo man sich das Laktat am Abend von den Fingern saugen kann.

Letztes Sonnenlicht über dem Lac de Zeuzier

Obwohl rumhängen, spielen und baden aufgrund der mörderischen Hitze in den ersten paar Tagen dominierten, trieben wir auch noch (etwas) Sport. So nutzte Adrian den ersten Windstoss seit Tagen in diesem sonst luftleeren Raum unter dem Rawylpass und zog durch die sagenhafte “Etat d’apésanteur” (8a). Eine 35m-Route im 30 Grad überhängenden Sektor “Paradis”, wo sich auch Knaller wie “Cabane au Canada” (9a) oder “Paradis artificiel” (8b) befinden.

Der Sektor “Paradis” neben der Staumauer: Die Wand aus den Kletterträumen…!

Bekanntschaften haben wir hier oben nur wenige gemacht. Meistens hatten wir den Klettersektor für uns (abgesehen von den zwei Sonntagen) und auch auf unserem “Campingplatz” wurden wir nur selten besucht.  Einzig eine Familie aus Deutschland mit ihrer gewitzten Tochter haben für Unterhaltung gesorgt.

Den nächsten Halt machen wir in Céüse, einem Klettergebiet in der Nähe von Gap. Dazu werden wir den Forclaz-Pass überqueren (allé, allé gelber Blitz!!!) und in Chamonix vom tiefen Eurokurs profitieren… Im Gepäck über die Grenze nach Frankreich wird die Nahrung in Schokoladenform nicht fehlen, sprich Stalder-Crème, Toblerone…

Vive la France!

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