Fiesta Mexicana – oder der Beginn einer langen Reise

Da sitzen wir nun also an der warmen mexikanischen Sonne nahe Monterrey und versuchen, die ersten fuenf Wochen unserer 4-monatigen Reise von Mexiko City nach San Francisco in Worte zu fassen. Auf der folgenden Karte sind ein paar “Fixpunkte” markiert: Mexiko Stadt, El Chonta, Jilotepec, Xilitla, El Salto, Potrero Chico, Hueco Tanks, Red Rocks etc.

Der Start gelang uns dank Rahels Familie in Cuernavaca suedlich von Mexiko City hervorragend. Sie haben uns perfekt in die mexikanische Ess- und Trinkkultur eingefuehrt. Chilaquiles und Enchiladas zum Fruehstueck haben uns aber bald ueberfordert. Auch auf der Silvesterparty kamen wir mit unseren Kletterklamotten nicht so gut an…

Gehoert zum mexikanischen Genuss: Ein Becherchen Mezcal.
Die mexikanische Kueche ist gut, aber deftig.
Ein Ausflug in das “Pueblo Magico” Tepoztlan. Que padre!

In Cuernavaca hat uns schon bald die Neugier gepackt und wir sind in die laute, dreckige aber wunderbare mexikanische Welt hinaus. Den Kletterkram haben wir natuerlich eingepackt und haben der Megagrotte von El Chonta einen Besuch erstattet. Stalaktitengehangel bei 30 Grad hat uns allerdings nicht uesberzeugt. Dafuer um so mehr die umtriebige Stadt Taxco. Wo nur weisse VW-Kaefer rumfahren; fast wie im Disneyland.

Taxco: Wo die Kaefer zum Inventar gehoeren.

Taxco
200 Meter Stalaktiten. Vielleicht gut. Taxco hat uns aber besser gefallen.

Von Cuernavaca ging es dann fuer 2 Tage in die 25-Millionenstadt Mexiko City, inkl. Abstecher nach Teotihuacan, wo einst die groesste antike Stadt Mittelamerikas stand.

Ausblick aus dem Apartment in Mexiko City auf die Skyline und den Vulkan Popocatepetl.
Teotihuacan: Ziel jedes Touristen in Mexiko Stadt.
Teotihuacan.

Mit einer ordentlichen Portion Feinstaub in den Lungen, kribbelnden Fingern und viel Gepaeck ging es per Bus nach Jilotepec, ein Konglomeratgebiet mit erstklassigen Sportkletterrouten, ca. 2h noerdlich von Mexiko-Stadt.

Unser “Fella” Pete in Aktion. Bestes gekniffel in vulkanischem Konglomerat.
Auch Rahel fand es zieeeemlich gut.
Rahel nimmt Fahrt auf. Que Chingon!

5 Tage perfektes Vulkangestein hat unsere Felsbegierde fuers erste gestillt. Weiter gehts! Nach Pena de Bernal. Es heisst, der Felsmonolith sei der drittgroesste der Welt. Whatever… Immerhin haben wir den Kollegen in 9 einfachen Seillaengen bestiegen.

Der Monolith von Bernal.
Kaum 30 und schon unter den Toten.
Das Doerfchen Bernal im Bundesstaat San Luis Potosi.
Entspanntes campen unter dem Monolithen.

Von der Wueste im Westen der Sierra Madre Oriental ging es dann in den Jungle im Osten der Bergkette. In Xilitla hat der Naturliebhaber Edward James mitten im Jungle seine eigene Traumwelt aus Beton erschaffen. Wahrlich ein Rausch der Sinne!

Auch ohne Drogen ziemlich flashig.
Edward James, gimme five!
Auch Edward mit den Betonhaenden muss sich einmal waschen. Wunderschoene “Pozas” in seiner Phantasiewelt.

Nach dem Jungle ging es dann im Bus in 8 Stunden nach Monterrey, wo ein weltklasse Klettergebiet und Schnee (!) auf uns wartete. Mehr zu “El Salto” und unseren Heldentaten im naechsten Geschichtlein…!

Ach ja, noch etwas zum Thema Sicherheit: wir haben uns in den ersten 5 Wochen immer sehr sicher und willkommen gefuehlt. Die Menschen sind aussergewohnlich herzlich. Ein gesunder Menschenverstand, Vertrauen, Kontakt mit den Einhemischen und auch Respekt ihnen gegenueber sind noetig, damit man Mexiko sicher bereisen kann.

A huevo huevo!

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