Céüse: Zwischen Speck und Wahnsinn

Der gelbe Blitz blitzte, begleitet von einem  Donnerschlag, den Aiguilles du Midi über Chamonix entgegen und setzte uns anschliessend zwischen Albertville und Gap bei einem Coiffeur ab, damit wir auch gut gestylt im Gammelcamp von Céüse in Erscheinung treten konnten. Rahel gelang das mit dem Rihanna-Schnitt sichtlich gut (siehe Bild)!

Die Dominanz der Deutschen Sprache auf dem Camping in Céüse versetzte uns in zwischenzeitliche Verwirrtheitszustände, ob wir jetzt wirklich in Frankreich gelandet sind… Zum Glück sagten uns die  Engländer mit den weissen Bäuchen, dass wir uns zumindest nicht in England befinden…

Der Felsriegel von Céüse, der majestätisch über Gap thront, ist und bleibt einer der besten Kletterspots der Welt. Darüber hinweg täuschen auch nicht Speckschwartenklassiker wie “Berlin”, “Blocage Violant” oder “Zagreb”. Die Kletterzeit im Schatten beschränkt sich von 15h30 bis 20h. Das heisst, dass wir bis um 14h im Camp dem Bräunungs- und Chillprozedere nachgehen, bevor wir dann eine Stunde zum Felsriegel empor laufen. Um 22h sind wir dann meistens zurück im Camp.

Der Sektor “Face de Rat” mit seinem eindrücklichen Bauch
Kitsch in Sigoyer

Adrians Geburtstag “feierten” wir mit einem Ruhetag und einer riesen, riesen Pizza in Freissinous – ein Geheimtipp für alle Céüsler da draussen!!

Häppi Böörsdei!!!

Wir verbringen noch einige Tage hier (je nach Projektstatus und Hitze) und fahren dann quer durch Frankreich in die Tarnschlucht, wo es den Speck dann wieder zum Essen gibt 😉 !

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