Rumble in the jungle

Mit rund sieben Litern bestem Olivenöl aus Jaen im Gepäck (ein Abschiedsgeschenk von den Locals) haben wir mitte Januar Andalusien verlassen. Die Zeit bleibt in bester Erinnerung und wir werden bald wieder in die selbsternannte Olivenhauptstadt zurückkehren. Frisch geölt nahmen wir dann also wieder Kurs in Richtung Norden auf.

Rahel mag Adrian. Adrian mag Olivenöl… Auch wenn es gefroren ist.

Uns sind die neuen Sektoren (Pared de Embalse und Pared de Enfrente) in Chulilla zu Ohren gekommen, wo es sich neben der sagenhaften Kletterei offenbar auch ganz gut leben lässt. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Chulilla: Von Canyons umgeben. Hier der Oldschool-ich-bau-mir-mit-Sika-selber-ne-Route-Sektor neben dem Dorf.

In dem bezaubernden Ort Chulilla (rund eine Stunde nördlich von Valencia), das von Canyons unmgeben ist, wurden wir im Touribüro von einer Klettererin freundlich willkommen geheissen und Kopien der neuesten Sektoren wurden uns auch noch gleich mitgegeben. So soll es sein, liebe Touribüros dieser Welt!

Chulilla: Un pueblo de escaladores.

Wenn man in Chulilla klettert, taucht man in die kilometerlangen Canyons ein, als würde man sich in Venezuela befinden. Alles ist voller Palmen, Lianen und unberührter Sinterfahnen, die teilweise mehrere Meter breit aus dem Fels Ragen: RUMBLE IN THE JUNGLE! Und das nicht zu kurz! Die Routen sind nämlich meistens über 35m lang, aber dafür kaum überhängend.

Die neuen Sektoren beim Stausee. Potential für Generationen vorhanden!
Der Stausee – hier lässt es sich gut leben!

Auch die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit sind mit Venezuela zu vergleichen (obwohl wir zugegebenermassen noch nie da waren), was uns aber vor der Rückreise in den kalten Norden für einmal nicht viel ausgemacht hat.

Venezuala! Oder doch Spanien???

Mit den neuen Sektoren sind die Chulianer auch ein wenig vom Ruf gebastelter und überbewerteter Routen abgekommen. Zudem ist der Sound von Bohrmaschinen allgegenwärtig – hier geht also noch so einiges! Betrachtet man den Haufen Fels, der sich hinter  Valencia befindet, ist dies kaum überraschend.

Wir setzen unseren Trip nach Nordcatalunya fort, bevor wir als letzten Stop St. Léger am Mont Ventoux ausgewählt haben. Noch ein letztes Mal Sinter zwicken, YEPA!

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