Back on track im Pizzaland

Der gelbe Blitz hat sich nach den sechs Monaten in Spanien und Frankreich nur eine kurze Pause gegönnt. Diese war auch nötig, sind wir doch die letzten fünfzig Kilometer nach Bern nur noch im Schneckentempo gefahren. Doch die Ruhe währte nicht lange und wir haben den Blitz anfangs April für ein verlängertes Wochenende (nach sechs Monaten vagabondieren darf man 10 Tage so nennen ) wieder frisch gemacht. Ziel: Pizzaland. Unser südlicher Nachbar Italien hat sich angeboten, zumal einige Freundinnen in Castelbianco  Ostern verbringen wollten und die italienische Küche nunmal einfach unschlagbar ist.

Colletta in Castelbianco

Mit von der Partie war Alex, eine Bekanntschaft aus der spanischen Wüste in der Sierra Nevada. Er kam mit seinem “grünen Donner” angefahren – ein T3 der Marke “Bolksuagen” (?!?). Und so ging die T3-Karavane über den Grossen Sankt Bernhard nach Albenga. Brumm, brumm…!

Der gelbe Blitz und der grüne Donner brauchen eine Pause…
Heck an Heck und dazwischen ein Regenschirm. Man tut was man kann, wenn es regnet…

Dass wir in Albenga nicht im Badeanzug antreten konnten, war uns vor der Abfahrt bewusst, denn die Wettervorhersagen waren für die Osterferien eher durchzogen. Nichtsdestotrotz konnten wir einige der “Reckstangenrouten” insbesondere im steilen Sektor Euskal klettern. Der Sektor steht stellvertretend für die sehr athletische Kletterei in Castelbianco (bzw. “Oltre Finale”, doch das ist eine andere Geschichte…). Dass in vielen Sektoren mehr oder weniger offensichtlich der Hammer geschwungen und das Sika angerührt wurde, tut der Kletterei und der mediterranen Landschaft keinen Abbruch. Puristen sollten sich aber davon eher fernhalten.

Rahel in der “Tapas” (7a) im Sektor Euskal.

Der Kletterstil von Alex sorgte am Fels jeweils für ein grosses Spektakel – hätte Alex Federn, wäre er mit seinen Chickenwings schon lange an den Stand geflogen! Das Motto des Spaniers lautet (wer hätte das gedacht) A MUERTE!

Der Kletterstil von Alex wurde jedesmal zum grossen Spektakel am Fels…

Natürlich kamen wir kulinarisch an der Ligurischen Küste voll auf unsere Kosten. Im malerisch mittelalterlichen Zucharello, keine 10 Minuten von Castelbianco entfernt (von Martinetto in Richtung Turin), befand sich unsere “Stammkneipe”, fernab von den Touristenpizzerien an den Touriorten am Meer. Fazit – sehr empfehlenswert!

Zucharello – für jeden Italo-Gourmet einen Besuch wert!

Und wer sich jetzt fragt, weshalb wir diesen Blog schreiben, obwohl die lange Reise ja vorbei ist, dem sei gesagt: Einfach so!

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5 Gedanken zu „Back on track im Pizzaland

  1. Hallo Zämmä

    Wie man sieht habt Ihr Eure spanische Kletterpower auch auf italienischen Felsen übertragen können 🙂
    ich habe mich mit einem Kollegen über Rawyl unterhalten. Sind dort die Sektoren wircklich so schwierig und abschüssig zu finden oder hat er sich ev. verstiegen beim Zustieg?
    Lukas und Ich würden sonst gerne mal mit Euch eine Rawyl Reiseführung erleben und die schönsten Plätze aufsuchen 🙂

    Gruss von Beat Glücki

    1. Hey Beat!
      Die Kletterpower hatten wir den feinen Pizzas zu verdanken! Das Wetter war nicht so der Bringer, es hat in diesen 10 Tagen fast gleich oft geregnet wie auf userem 6-Monate-Trip…
      Die Sektoren sind (unter Ausnahme von einem Sektor – M12) eigentlich gar nicht schwierig zu finden. Zudem sind die Zustiege z.T. nur 2 Minuten :-). Momentan liegt da oben sicherlich noch einiges an Schnee, lohnen tut es sich erst so ab Ende Mai wenn man gemütlich hoch fahren kann. Wir werden im Mai/Juni sicher wieder mal ein paar Tage hochbummeln und würden euch natürlich gerne dieses kleine Paradies zeigen! Ne Reiseführung kriegst du übrigens auch von den Gastlosen. Die kennen wir wie unsere Westentasche ;-)!
      Bieg deinen Finger wieder hin, dann kann es schon bald losgehen mit dem Klettern in den höheren Lagen dieses Landes!
      Gruss Adrian und Rahel

  2. Hallo zusammen
    Es hat uns richtig gefreut euch in Finale wieder zusehen, leider waren wir etwas in Aufbruchstimmung. Wir fänden es schön, wenn wir die Treffen am Fels nicht nur dem Zufall überlassen…vielleicht kann man sich ja mal spontan für ein kurzer Trip zusammen tuen, (Auffahrt, mal ein Wochenende o.ä). Könnt ihr mir euer eemail Adresse verraten, dann könnten wir ja mal Natelnummer austauschen, da das spontan am besten klappt…
    Hoffe du hast gut in deinem Parasit gestartet. Liebe Selina

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